AGB's

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Allgemeine Geschäftsbedingungen der KNB GmbH

Haftung und Bestimmungen
Der Besteller haftet für Schäden durch unsachgemässe Behandlung wie:Schäden, die durch das Herumschieben der Mulden mit Baumaschinen entstehen, insbesondere durch Bagger oder Radlader.Schäden, die durch Verbrennen von Materialien in Mulden oder in deren unmittelbarer Nähe entstehen.Farbschäden, verursacht durch ätzende oder säurehaltige Materialien.
Der Besteller haftet für Schäden, die aufgrund ungenügender Baustellenordnung oder ungenügender Zufahrt entstehen, wie:Schäden, die durch ungenügende Baustellenzufahrten auf Privatgrundstücke oder innerhalb von Baustellen an Mauern, Hauswänden, Hecken, Gartenzäunen oder Autos entstehen.Schäden an Bau- oder Signalisationsmaterial.
Bei engen Baustellenzufahrten ist der Besteller verpflichtet, den Fahrer rechtzeitig und korrekt einzuweisen und wo nötig eine Hilfsperson zu stellen.

Der Besteller ist dafür verantwortlich, dass die Tragfähigkeit des Untergrundes für den Einsatz von Roll- und WELAKI Mulden ausreicht; auch ist er verpflichtet, den Untergrund mit geeigneten Massnahmen (z.B. Brettunterlage) zu schützen. Der Besteller haftet für Belags- oder Bordsteinschäden infolge Muldenabsetz- oder Aufnahmearbeiten.

Signalisation und Bewilligungen
Das Signalisieren und Beleuchten der Mulde ist Sache des Bestellers; ebenso das Einholen von Bewilligungen bei Stationierung auf öffentlichem Grund, soweit dies nötig ist.

Gesetzliche Vorschriften
Das Überfüllen oder Überladen der Mulden ist nach Bestimmungen des Strassenverkehrsgesetzes verboten. Für sämtliche Folgen, inklusive der Gewichtsüberschreitung, haftet der Veranlasser. Das Personal ist angewiesen, den gesetzlichen Vorschriften und polizeilichen Weisungen strickte Folge zu leisten. Ist der Besteller auf eine durch ihn verursachte Übertretung (z.B. Bestimmungen über Masse und Gewichte, gefährliche Ladung, verbotene Stoffe, etc.) aufmerksam gemacht worden und lässt er die Abhilfe nicht sofort zu, so übernimmt er die volle Haftung in zivil- und strafrechtlicher Hinsicht. Bei falschen Gewichtsangaben, die zur Überschreitung der gesetzlich zulässigen Höchstgewichte oder zu Schäden am Fahrzeug oder fremdem Eigentum führen, bleiben allfällige Schadenersatzansprüche vorbehalten.

Mengenfestlegung
Das Materialvolumen in m3 basiert auf der Feststellung durch den Chauffeur beim Abtransport der Mulde. Für die Entsorgung nach Gewicht gilt das Nettogewicht laut Waagschein der Annahmestelle.

Bestimmungen des Ladegutes
Der Kunde ist verpflichtet, den Inhalt der Mulde wahrheitsgetreu anzugeben. Sollte sich bei einer Kontrolle herausstellen, dass der Inhalt nicht den Angaben entspricht, haftet der Auftraggeber auch für sämtliche Zusatzkosten wie eventueller Wiederauflad und Zufuhr in eine dafür bestimmte Deponie. Der Besteller haftet vollumfänglich für Schäden, welche durch unsachgemässe Deklarierung der Mulden- und Containerinhalte in Aufbereitungs- oder Verbrennungsanlagen entstehen. Sonderabfälle, welche erst beim Aussortieren der Mulden und Container zum Vorschein kommen und somit nicht auf dem Lieferschein (Fuhrschein) vermerkt werden konnten, werden trotzdem in Rechnung gestellt, resp. nachbelastet. Über die Materialart und Menge in den Mulden entscheidet der Chauffeur, resp. die Deponiestelle endgültig.

Sonderabfälle
Folgende Materialien gelten als Sonderabfälle und müssen separat entsorgt werden (Abfuhr und Entsorgungspreise nach Absprache):Fleischabfälle, Kadaver usw.Batterien, elektronische Geräte wie Computer, Bildschirme und Fernsehgeräte, Leuchtstoffröhren.Flüssige Farb- und Lackreste. Bitumen, Lösungs- und Reinigungsmittel, Säuren, Laugen, Betonzusatzmittel, Klebstoffe, Öle, Fette.Giftstoffe, Chemikalien jeglicher Art, explosive und leicht entzündbare Stoffe, radioaktiv verseuchte Abfälle, asbesthaltiges Material.Kläranlagenrückstände, Russ und Schlacke aus Industrieheizungen.

Lieferscheine und Rechnungen
Lieferscheine sind sofort zu kontrollieren. Reklamationen müssen innert 5 Arbeitstagen angebracht werden, sonst gelten sie als vom Kunden anerkannte Grundlage für die Rechnungsstellung. Rechnungskorrekturen oder Einwände müssen innert 20 Tagen gemeldet werden, ansonsten gelten sie als anerkannt.

Preise und Teuerungen
Alle Preise sind ohne Gewähr, verstehen sich in CHF und ohne Mehrwertsteuer. Die MwSt beträgt 8% und wird auf allen Transportpreisen und Entsorgungskosten erhoben. Bestellungen von Privatpersonen müssen beim Abholen der Mulde bar bezahlt werden. Die LSVA ist in den Transportkosten inbegriffen.
Preisaufschläge, Deponiegebühren oder ausserordentliche Teuerungen werden auch unter dem Jahr weiterverrechnet.

Zahlungskonditionen
30 Tage netto oder gemäss Absprache. Verzugszins 8%. Unberechtigte Abzüge werden nachbelastet. Bei Neukunden behalten wir uns das Recht auf Barzahlung vor.

Gerichtsstand
Mit der Erteilung eines Auftrages anerkennt der Kunde unsere Geschäfts- und Lieferbedingungen, sofern nicht schriftlich eine andere Vereinbarung getroffen wurde.
Der Gerichtsstand ist in jedem Fall der Kanton Zug.

 
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